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Tour 5
Burgen & Schlösser
Die Tour verläuft vom Ausgangspunkt Joachimsthal Richtung
Westen über die flache Mecklenburgische Großseenplatte. Vorbei
an der 117 Quadratkilometer großen Müritz erwartet den Tourer
nach einer kleinen Schleife um den Plauer See schon bald die
Einfahrt in die Mecklenburgische Schweiz. Tief hinein ins
Mini-Gebirge fährt man - bis zum nördlichsten Punkt der Tour
nach Teterow. Von hier aus nähert sich die Strecke der
Müritz-Nordseite. Durch den Müritz-Nationalpark geht´s zurück
zum Ausgangspunkt Joachimsthal.
Joachimsthal
Fans
barocker Bauwerke kommen in Joachimsthal auf ihre Kosten: Der
prächtige Saalbau der Kreuzkirche, der im Jahre 1740 errichtet
wurde, ist in jedem Falle einen Besuch wert.
Himmelpfort
Rund fünf Kilometer östlich von Fürstenberg liegt das Örtchen
Himmelpfort. „Caeli porta!“ (Tor zum Himmel) soll der
Zisterzienser- Bruder Otto gerufen haben, als er diesen
himmlisch ruhigen Flecken Erde zum ersten Mal erblickte. Vom
Kloster aus dem Jahre 1299 stehen heute nur noch die
Grundmauern. Der Sage nach soll die Klosteranlage durch einen
unterirdischen Gang mit der Burg in Fürstenberg verbunden
sein. Wer den Geheimgang im Gewölbe des ehemaligen Klosters
sucht, findet ein kleines Museum, in dem sechs Mumien,
Angehörige der Familie von Trott, die 1727 dem Gut Himmelpfort
vorstanden, zu sehen sind. Jeden Sonntag nach der Messe findet
eine Führung durch das Museum statt.
Mirow
Wer sein Bike im Ort Schwarz nach Norden lenkt, erreicht nach
wenigen Kilometern Mirow. Die Kleinstadt wird auch als „Tor
zur Müritz“ bezeichnet, da der Müritz-Havel-Kanal von hier aus
direkt in den zweitgrößten Binnensee Deutschlands fließt, und
etwas weiter nördlich der Müritz- Nationalpark beginnt. Mirow
besitzt zwei Inseln: Die Schloßinsel, auf der die
Mecklenburger Herzöge 1564 eine Johanniter-Komturei zur
Residenz machten, ist heute Standort des Barockschlosses. In
der Insel-Kirche befindet sich die Gruft aller Fürsten aus der
Linie der Mecklenburg-Strelitzer. Nur einer der Herrscher,
Adolf Friedrich VI., wurde auf der zweiten Insel vor Mirow
begraben. Diese Insel hat den Beinamen „Liebesinsel“. Der
letzte Großherzog war in den Freitod gegangen, nachdem sich
seine große Liebe nicht erfüllt hatte. ...
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